Dieser Online-Shop verwendet Cookies für ein optimales Einkaufserlebnis. Dabei werden beispielsweise die Session-Informationen oder die Spracheinstellung auf Ihrem Rechner gespeichert. Ohne Cookies ist der Funktionsumfang des Online-Shops eingeschränkt. Sind Sie damit nicht einverstanden, klicken Sie bitte hier.

Aufkleben - aber richtig...

Hinweise zur Verarbeitung von Folienaufklebern


Folienschriften- und Logos werden mittels eines Schneideplotters aus einer vollflächigen PVC-Folie herausgeschnitten

Chrom-Effekt-Folie auf Rolle
Chromeffekt-Folie auf der Rolle

Auf solchen Rollen wird die unverarbeitete Folie geliefert. Hier im Bild ein kleines Exemplar mit nur ca. 30cm Länge.  Diese Folie ist allerdings etwas Besonderes. Die Spiegelglanz-Effekt-Folie hat zwar nur eine garantierte Haltbarkeit von ca. 2 Jahren im Außenbereich, aber dafür sind die Effekte, die sich damit erzielen lassen unvergleichlich.
 
 
Motiv wurde mit Schneideplotter ausgeschnitten
Ein Schneideplotter schneidet die Buchstaben aus.

Auf diesem Bild ist der Schnitt schön zu erkennen. Als nächster Schritt werden nun die überzähligen Folienränder entfernt. Diese Tätigkeit  wird als "Entgittern" bezeichnet.
 
Das Entfernen der überflüssigen Folienteile nennt man "Entgittern".
Nach dem Entgittern bleiben die Logos und Buchstaben übrig.
 
Nach dem Entfernen der überzähligen Folienränder (dieser Vorgang wird "entgittern" genant) bleiben die gewünschten Schriften und Logos auf dem Papier.
       

Um eine solche Schrift nun als "ein Stück" auf ein Zielobjekt übertragen zu können, wird der ganze Aufkleber mit einer so genannten Transferfolie oder Transferpapier überklebt. Transferpapier ist ein leicht durchsichtiges, meist etwas stabileres, breites Klebeband mit begrenzter Klebekraft. Die Klebekraft muss ausreichen, um die PVC-Folie vom Hintergrundpapier abzulösen, darf aber auch nicht so stark sein, dass sie beim Ablösen die PVC-Teile vom Zielobjekt abzieht.

Bei Verwendung des richtigen Transferpapiers lässt sich der ganze Aufkleber problemlos auf das Zielobjekt  übertragen und das Transferpapier anschließend abziehen. Hierbei sind ein paar einfache Regeln zu beachten, auf die wir hier kurz eingehen wollen.


 
Der Aufkleber wurde zunächst testweise positioniert.
Der Aufkleber mit Transferpapier und Hintergrundpapier wurde glatt auf die Frontscheibe aufgebracht.
 
Kleine Aufkleber sind meist kein Problem und können am Stück verklebt werden.
Werden die Aufkleber aber länger, kann es für Ungeübte etwas schwieriger werden.

Eine mögliche Methode, wenn man sich an einen großen Aufkleber gar nicht heran traut, ist es, die Aufkleber zunächst zu fixieren, dann in Stücke zu schneiden und diese Stücke einzeln aufzukleben. Der Profi wird über diese Methode lächeln - aber sie hat schon vielen Laien sehr geholfen.


Zunächst fixiert man den Aufkleber "grob", um ihn in Position zu halten.
Anschließend werden Segmente abgeklebt.
 
Nach dem Abkleben einzelner Segmente werden diese auseinander geschnitten.
Gerade Anfängern können sich das Bekleben so etwas erleichtern.
 
Ein Segment wird jeweils von mindestens einem, besser zwei Klebestellen definiert. Zwischen den Segmenten schneidet man dann mit einer scharfen Schere den Aufkleber vollständig durch.

Stück für Stück werden nun die fixierten Segmente auf den Untergrund geklebt.
Ein Stück nach dem anderen werden die Aufkleber-Segmente verklebt.

Sind die Segmente geschnitten, zieht man unter ständigem Festreiben das Hintergrundpapier von oben nach unten ab. Anschließend klebt man den Aufkleber, ebenfalls von oben nach unten auf, wobei man die Transferfolie unten mit einer Hand von der Scheibe weg hält und mit der anderen Hand die Folie von oben nach unten fest reibt.

Sollte sich dabei trotz größter Sorgfalt mal ein Luftblässchen einschleichen - keine Panik. Die meisten Bläschen lassen sich später mittels eines Nadelstichs in die Mitte und vorsichtigem Reiben ausmassieren.

Solange das Transferpapier, bzw. die Transferfolie auf dem Aufkleber befestigt ist, muss er gründlich festgerieben werden!

Nach dem Aufkleben nochmals kontrollieren, ob auch alle Teile gleichmäßig angerieben wurde. Auch hier leitet die Rakel sehr gute Dienste.
 
   
Nach dem Aufkleben wird nochmals kurz kontrolliert, ob auch alle Stellen gleichmäßig fest angerieben wurden.
Man kan z.B. einen weichen Lappen um die Rakel wickeln und nochmals alle Buchstaben schön festreiben.

 


Achtung! Wichtig!ACHTUNG! WICHTIG...    

  • Aufkleber gehören nicht in die pralle Sonne und sollten auch nicht unter praller Sonne verarbeitet werden!
  • Es ist unerlässlich, das Transferpapier vor dem Abziehen nochmals gleichmäßig festzureiben. (Ein geeignetes Werkzeug hierfür ist die Rakel, die Sie ebenfalls, im Bereich Werkzeuge in unserem Shop finden.)
  • Unterlässt man dies, kann es sein, dass ein Teil des Aufklebers an der Transferfolie haften bleibt, während der Rest  noch auf dem Hintergrundpapier klebt.
    Passiert Ihnen das doch mal, kleben Sie den Aufkleber wieder zurück auf das Transferpapier und rakeln die entsprechenden Stellen gründlich nach.


Der Untergrund muss

  • trocken
  • sauber
  • glatt
  • nicht saugfähig

sein.

(Beispiel: Chrom, Edelstahl, Aluminium, Kunststoffplatten, Glas, vorbehandeltes Holz, gestrichene bzw. lackierte Oberflächen müssen ausgehärtet sein.)
Aufkleber haften unter bestimmten Umständen sogar auf Tapeten und Wandfarben - hier sollte aber ein besonderes Transferpapier verwendet werden.
Wir beschäftigen uns hier zunüächst mit der Beklebung eines Autos.

Zu entfernen sind
Öl, Fett, Silikon, Schmutz mit Fettbestandteilen. Untergründe, die scheinbar sauber sind, müssen ebenfalls gereinigt werden (z.B. mit Alkohol oder Festerreiniger).

Sollte die Temperatur des Untergrunds unter 10° C liegen, ist sie - z. B. mittels eines Haartrockners - zu erhöhen.

 

 

Einige Hinweise nach dem Aufkleben.

Reinigung der aufgeklebten Folien

    a) Reinigungsmittel
    Normale Reinigungsmittel, die auch zur Fahrzeugreinigung benutzt werden
    (niedriger alkalischer bzw. Säuregehalt und frei von Alkohol usw.);

    nicht scheuern - viel Wasser verwenden -
    während der ersten Wochen Folie vorsichtig reinigen.

    Hinweis:
    Neu beschriftete Fahrzeuge innerhalb von 48 Stunden nicht in Waschanlage waschen lassen.
    Hochdruckreinigung der beklebten Flächen nur, wenn folgende Werte nicht überschritten werden:

    Wassertemperatur nicht über 70° C
    Höchstdruck des Wasserstrahls 80 bar
    Mindestabstand zur beklebten Fläche 30 cm
    Wasserstrahl nicht auf Rand der Beschriftung richten.

Trotz sorgfältiger Herstellung der Schneidefolien haften Verkäufer oder Hersteller für direkte oder indirekte Schäden nicht. Wir empfehlen dem Käufer dringend, die gekauften Folien zu prüfen und selbst zu entscheiden, ob die jeweilige Anwendung geeignet ist (eigenverantwortlich durch den Anwender).

Gerne beraten wir Sie den Möglichkeiten, IHR Projekt umzusetzen!

* inkl. MwSt., zzgl. Versandkosten
Suche wird ausgeführt